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Ich wurde 1966 am Niederrhein geboren. Sehr früh war klar, dass die Musik mein Leben bestimmen wird. Im Alter von 12 Jahren stand ich das erste Mal auf der Bühne. Wenige Jahre später gründete ich das Stefan Neldner-Quartett, das sich stilistisch im Wesentlichen auf die Band “Brand X” bezog. Percy Jones’ Tongebung und vor allem sein Spielwitz überzeugten mich meinen Bundbass in einen Fretlessbass umzubauen. Weiterhin wurde mein Spiel weniger durch die großen Bassisten der letzten Jahrzehnte geprägt, als vielmehr durch die Musik von Jan Garbarek, Pat Metheny und John Abercrombie. Mitwirkungen in Bands verschiedener Stilrichtungen, Studioproduktionen und ein Studium an der Musikhochschule in Arnheim folgten. Mit der Erfahrung variierender Spieltechniken und einer Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten, begann ich Ende der 80er Jahre Solokonzerte zu geben. Anfangs nur als Experiment gedacht wächst seit dieser Zeit ein Soloprogramm heran, dem ich mich nun fast ausschließlich widme. Und mit Stolz kann ich behaupten der Erfinder einer neuen Spieltechnik zu sein. Das Wutzeln ... eine percussive Spielart, die an vieles erinnert.
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